In seinem Kampf gegen den drohenden finanziellen Kollaps ist 1860 München einen kleinen Schritt vorangekommen.

Wie der hoch verschuldete Verein am Dienstag mitteilte, steht Darlehensgeber und Investor Nicolai Schwarzer weiter an der Seite der "Löwen". Schwarzer bleibe im bisherigen Maß engagiert und unterstütze den Verein auch in Zukunft, hieß es in der Stellungnahme.

"Wir haben Herrn Schwarzer unser Sanierungskonzept erläutert und die Finanzlage mit ihm erörtert. Er vertraut unserem Weg und dokumentiert durch sein Handeln, dass er an den Erfolg der Sanierung des TSV 1860 München glaubt", sagte 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer.

Die "Löwen" müssen der Deutschen Fußball Liga (DFL) bis zum 14. Januar eine Liquidität von 5,3 Millionen Euro nachweisen.

Schwarzer ist seit Februar 2009 Darlehensgeber des TSV 1860 und Investor bei der Tochtergesellschaft LSV. Der Klub schuldet dem Berliner Geschäftsmann rund zwei Millionen Euro. Schwarzer könnte das Geld mit einer Sonderkündigung sofort geltend machen.

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