Das Geheimnis um die mysteriöse Spende von acht Millionen Euro an Hertha BSC Berlin wird allmählich gelüftet. Der unbekannte Gönner schießt dem Klub das Geld natürlich nicht ohne Gegenwert zu. Er soll als Gegenleistung Anteile an Hertha-Profis erhalten. Das berichten mehrere Berliner Medien.

So würde der Investor an den Transfer-Erlösen für bestimmte Spieler partizipieren. Der Anteil soll zwischen 30 und 50 Prozent liegen. Nur die Profis mit hohen Martwerten wie Raffael, Adrian Ramos oder Patrick Ebert kommen in Frage.

Voraussetzung für den Deal ist, dass der Geldgeber anonym bleibt. Ob es sich um eine einzelne Person oder um einen Sponsorenkreis handelt, ist nicht bekannt.

Der Hamburger SV hatte mit einem ähnlichen Modell für Aufsehen gesorgt. Milliardär Klaus-Michael Kühne erhielt für seine Geldspritze in Höhe von 12,5 Millionen Euro eine Beteiligung an diversen Spielern.

In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass der mit 39 Millionen Euro hoch verschuldete Hauptstadt-Klub die Spende erhält. Das Geld soll ausschließlich zur Tilgung von Verbindlichkeiten genutzt werden und helfen, dass der Verein die Lizenz für die kommende Saison erhält.

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