Torjäger Benjamin Lauth vom finanziell arg gebeutelten Fußball-Zweitligisten 1860 München hat ein Angebot zur Vertragsverlängerung zu verringerten Bezügen abgelehnt. "So wie es jetzt aussieht, kommt das für mich nicht infrage", sagte Lauth.

Der Stürmer hatte sich bereits im Dezember dazu bereiterklärt, bis zum Vertragsende im Sommer auf zehn Prozent seines Gehalts zu verzichten.

Das neue Vertragsangebot sieht rückwirkend ab Januar 2011 nochmals ein deutlich verringertes Gehalt vor, die Münchner tz berichtet von 40 Prozent weniger. "Das, was der Verein jetzt vorhat, kommt nicht infrage. Das ist nicht vertretbar und nicht machbar", sagte Lauth.

"Ich will mit der Aussage keinen Druck auf den Verein ausüben, aber im Moment ist einfach vieles noch ungewiss. "

1860-Geschäftsführer Robert Schäfer sagte, man sei bei dem Angebot für Lauth "bis an die Schmerzgrenze" gegangen.

Vizepräsident Dieter Schneider mahnte, man müsse "auf die innere Gerechtigkeit in der Mannschaft achten", nachdem bereits Mittelfeldspieler Daniel Bierofka bei seiner Vertragsverlängerung einer sofortigen Einkommenskürzung zugestimmt hatte.

Lauth hat in der laufenden Saison zehn der 25 Löwen-Tore erzielt und gilt zudem als Publikumsliebling und Identifikationsfigur des Vereins. Ligakonkurrent FC Augsburg soll Interesse an einer Verpflichtung des Stürmers haben.

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