Trotz des überzeugenden Starts in die Rückrunde der Zweiten Liga mit neun Punkten aus drei Spielen ist Markus Babbel nicht uneingeschränkt zufrieden mit seinem Team.

"Im Spiel selber haben wir noch Luft nach oben", betont der Trainer von Hertha BSC im SPORT1-Interview.

Ihn störe vor allem, "dass wir es nicht schaffen, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, das Spiel zu killen."

Allerdings sei es für den Hauptstadt-Klub auch nicht einfach: "Egal, gegen wen wir spielen, wir treffen auf Gegner, die höchst motiviert sind. Die über ihre Verhältnisse gehen und 120 Prozent geben."

Mit dem Derby gegen Union Berlin stehe "ein extrem schwieriges Heimspiel vor der Tür".

Dabei rechne er mit einem gut gefüllten Olympiastadion: "10.000 Union-Fans und ein paar mehr werden zwar dabei sein, aber der Rest ist für uns."

Persönlich habe er sich erst an das Leben in Berlin gewöhnen müssen: "So extrem habe ich das auch noch in keiner Stadt, bei keinem Verein erlebt. Es ist halt in Berlin alles anders - positiv oder negativ. Es gibt keine Grautöne, nur schwarz oder weiß."

Gedanken macht sich Babbel auch über seinen kriselnden Ex-Verein, den VfB Stuttgart. "Es sind viele Faktoren, warum es nicht funktioniert. Fakt ist: Die Qualität ist da. Die Frage ist: Was ist mit der Mentalität?"

Auf ein Gastspiel in der kommenden Saison in Stuttgart würde er sich freuen: "Dann wüsste ich: Der VfB hat's geschafft."

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