Zweitligist 1860 München hat einen neuen Präsidenten.

Am Montag wurde auf der Aufsichtsratssitzung der bisherige "Vize" Dieter Schneider wie erwartet zum neuen "Löwen-Boss" gewählt.

Der 63 Jahre alte Unternehmer ist Nachfolger von Rainer Beeck, der nach fast zweijähriger Amtszeit aus beruflichen und privaten gründen zurückgetreten war.

Beeck war der vierte Präsident seit dem Ende der Ära des langjährigen Vorsitzenden Karl-Heinz Wildmoser im März 2004. Auf Wildmoser folgten Karl Auer (bis März 2006), Alfred Lehner (bis März 2007), Albrecht von Linde (bis Mai 2008) und zuletzt Beeck, der erst im vergangenen November bis 2013 im Amt bestätigt worden war.

Dieter Schneider betonte nach dem einstimmigen Votum des Aufsichtsrates, dass die Sanierung des Vereins für ihn oberste Priorität habe.

"Wir wollen den Verein finanziell auf stabile Beine stellen, aber auch die sportlichen Ziele nicht aus den Augen verlieren", sagte der einstige Retter Schneider, der die 60er im vergangenen Herbst knapp vor der Insolvenz bewahrt hatte. Der Klub ist angeblich mit acht Millionen Euro verschuldet.

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