Herbstmeister Erzgebirge Aue bleibt im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Gegen Tabellenschlusslicht Arminia Bielefeld gewann das Team von Trainer Rico Schmitt 3:0 (2:0) und belegt mit nunmehr 43 Zählern und einem Punkt Rückstand auf den Relegationsplatz den vierten Rang.

Für den Aufsteiger, der sich überraschend Anfang Februar in einem Nachholspiel die Herbstmeisterschaft gesichert hatte, trafen Thomas Paulus (2.), Marc Hensel (17.) und Rene Klingbeil (67.)

Zudem hatten die Gastgeber Pech, dass ihnen ein regelgerechter Treffer von Enrico Kern (26.) wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannt wurde.

Dagegen dürfte der Bielefelder Abstieg in die 3. Liga nicht mehr zu verhindern sein. Seit elf Spielen wartet das Team von Trainer Ewald Lienen auf einen Sieg, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt 14 Punkte.

Dagegen hat sich der VfL Osnabück im Kampf gegen den Abstieg ein wenig Luft verschafft. Im Kellerduell gegen Rot-Weiß Oberhausen feierten die Niedersachsen einen 3:1 (2:1)-Heimsieg.

Flamur Kastrati (10. und 14.) brachte die Gastgeber mit seinem Doppelpack früh in Führung, bevor Ronny König (19.) der Anschlusstreffer gelang.

Kristoffer Andersen (69.) brachte den wichtigen sechsten Heimsieg, mit dem sich der VfL vor RWO (16.) auf Rang 14 verbesserte, unter Dach und Fach.

Ein krasser Torwartfehler hat dem Karlsruher SC den ersten Auswärtssieg seit neun Monaten ermöglicht.

Patric Klandt vom FSV Frankfurt ließ beim 1:2 (1:1) gegen den KSC in der 82. Minute einen Freistoß von Thorben Stadler unter dem Körper ins Tor durchrutschen.

Die Gäste verließen den Relegationsplatz 16 und schöpfen im Abstiegskampf neue Hoffnung, Frankfurt kann die Saison trotz fünf Spielen in Serie ohne Sieg im gesicherten Mittelfeld ausklingen lassen.

Ein spektakulärer Fallrückzieher von Sascha Mölders (19.) hatte Frankfurt nach dem 0:1 durch den Zweitliga-Debütanten Pascal Groß (11.) zurück ins Spiel gebracht.

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