Rot-Weiß Oberhausen hat einen Nachfolger für Trainer Hans-Günter Bruns gefunden.

Theo Schneider wird das Amt beim abstiegsbedrohten Traditionsklub übernehmen. Der 50-jährige Ex-Profi stand bei Borussia Dortmund seit 2004 als Trainer der Regionalliga-Reserve unter Vertrag. Das bestätigte RWO am Donnerstag.

BVB-Pressesprecher Josef Schneck bestätigte eine entsprechende Meldung des Fachblatts "RevierSport". "Wir haben seinem Wunsch entsprochen, Cheftrainer in der 2. Liga zu werden", sagte Schneck. Schneider wird am Freitag im Derby gegen den MSV Duisburg seinen Einstand bei RWO feiern.

Schneiders Nachfolge regelt Borussia Dortmund intern. Der bisherige Trainer der U 19, Hannes Wolf, wird bis zum Saisonende Cheftrainer der U 23, bevor der 29-Jährige dann wieder Aufgaben im Jugendbereich übernimmt.

Schneider absolvierte 44 Bundesliga-Spiele für den BVB und 27 für den 1. FC Nürnberg. Zudem ist es für ihn eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, denn er spielte von 1983 bis 1986 98-mal in der 2. Liga für Oberhausen und erzielte dabei insgesamt 23 Tore.

Auch abseits der Trainerbank rumort es beim Tabellen-16. der 2. Liga kräftig. Am Mittwoch gab Sportvorstand Thomas Dietz seinen Rücktritt zum Saisonende bekannt.

"Ich habe mir den Schritt reiflich überlegt und habe für mich persönlich festgestellt, dass ich mich mit den verschiedenen Spielarten außerhalb des Platzes, die ich in den zweieinhalb Jahren Profi-Fußball erlebt habe, nicht anfreunden kann", sagte er zur Begründung.

Hans-Günter Bruns war seit dem 1. Juli 2006 zunächst als Trainer, später als Sportlicher Leiter und zuletzt in Doppelfunktion für RWO tätig gewesen.

"Durch den Trainerwechsel versprechen wir uns einen zusätzlichen Motivationsschub für unsere erste Mannschaft für die restlichen elf Klassenkampf-Spiele, um die Zugehörigkeit zur 2. Bundesliga zu sichern", hatten Vorstand und Aufsichtsrat am Dienstag erklärt.

RWO belegt in der Zweiten Liga nach 23 Spielen den Relegationsplatz 16, hat allerdings fünf Punkte Vorsprung auf den Tabellenvorletzten FC Ingolstadt.

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