Nach Angaben der "Bild" ist Julian Koch vom MSV Duisburg nur knapp der Amputation seines rechten Unterschenkels entgangen.

"Julian ist gerade noch rechtzeitig operiert worden. Hätte er länger gewartet, wäre es vielleicht zu spät gewesen", sagte sein Berater Timo Rodewald.

Nach dem sich der von Borussia Dortmund an Duisburg ausgeliehene Jungprofi im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen das Knie verdreht hatte, war er in die Klinik gebracht worden, eine Diagnose war aufgrund der starken Schwellung jedoch nicht möglich.

Daraufhin hatte Koch die Nacht bei seinen Eltern verbracht, war aber am nächsten Morgen wegen starker Schmerzen und Taubheitsgefühl in den Zehen ins Krankenhaus zurückgekehrt.

Das war sein Glück.

Die behandelnden Ärzte diagnostizierten ein Kompartmentsyndrom, die Not-Operation wurde direkt eingeleitet. Um das aufgestaute Blut aus dem Knie abzusaugen, musste der Unterschenkel aufgeschnitten werden.

Kochs Karriere ist allerdings nicht in Gefahr.

Die schlimmsten Befürchtungen haben sich damit zwar nicht bewahrheitet, doch Julian Koch wird in dieser Saison nicht mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen können.

Wie die Kernspintomografie in einem Dortmunder Krankenhause ergab, riss beim U-21-Nationalspieler sowohl das Außenband als auch das vordere Kreuzband im rechten Knie .

Damit fällt der 20-Jährige zumindest bis zum Sommer aus - dann endet das Vetragsverhältnis mit den "Zebras".

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