Erzgebirge Aue hat seine finanziellen Probleme bereinigt und kann nun auch einem möglichen Aufstieg in die Bundesliga gelassen entgegensehen.

Drei Sparkassen im Erzgebirge-Kreis haben sich in einem Verbund die Namensrechte am Stadion für jährlich 500.000 Euro gesichert.

"Diese Vereinbarung gibt uns langfristig Sicherheit", betonte Aues Präsident Bernd Keller. Der Vertrag mit den Geldinstituten wurde auf zehn Jahre festgelegt.

Gleichzeitig reichte der Klub die Lizenzunterlagen zur neuen Saison für die Zweite Liga und - erstmals in der Vereinsgeschichte - auch für die Bundesliga ein.

"Wir kalkulieren so, dass wir Ende der Saison 2011/2012 schuldenfrei sind", sagte Keller. Bis zuletzt lagen die mittel- und langfristigen Verbindlichenkeiten der "Veilchen" bei rund 1,8 Millionen Euro.

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