Der Streit zwischen Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß und Münchens Oberbürgermeister Christian Ude um die Rettung des vor der Insolvenz stehenden Zweitligisten 1860 München geht in die nächste Runde.

Ude bezichtigte Hoeneß in einem am Montag veröffentlichten Brief der Lüge: "Bei allem Verständnis, dass er seinem Geld nachtrauert und die Rolle des FCB als maßgeblichen Großgläubiger in den Hintergrund drängen möchte, sollte sich Uli Hoeneß für seinen Versuch, mit einem Heldenepos sowie einem Schurkenstück, die beide frei erfunden sind, die Aggressionen auf einen parteipolitischen Gegner zu lenken, möglichst schnell und nicht wieder Monate zu spät zu entschuldigen."

Eine Reaktion von Hoeneß ließ nicht lange auf sich warten. Der Bayern-Präsident antwortete in der Münchner "tz" und sah in dem Brief des Oberbürgermeisters ein Eingeständnis:

"Die Entschuldigung kann sich der Herr Ude an den Hut stecken. Alles, was ich gesagt habe, stimmt zu 100 Prozent, da ist überhaupt nichts zurückzunehmen. Das zeigt mir, dass ich einen Volltreffer gelandet habe - und das spürt er auch selbst."

Hoeneß hatte dem SPD-Politiker vorgeworfen, die Rettung der Löwen als Verwaltungsratschef der Stadtsparkasse blockiert zu haben, sowie nichts dafür getan zu haben, den Verein zu retten.

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