Beim finanziell schwer angeschlagenen Zweitligisten TSV 1860 München wächst der Widerstand im eigenen Fanlager gegen eine mögliche Rettung.

An einer Demonstration für die Rettung der "Löwen" nahmen lediglich 150 Personen teil.

Immer mehr Anhänger fordern einen Neunanfang im Amateurlager und unterzeichnen diesbezüglich die Petition der "Fanszene 1860".

Vor allem mit der Rettungsbeteiligung des Erzrivalen FC Bayern München wollen sich viele Fans nicht abfinden.

Unbekannte warfen in der Nacht auf Samstag einen blauen Farbebeutel auf das Servicecenter des Rekordmeisters an der Säbener Straße.

"Jeder soll seine Meinung sagen können, aber Vandalismus und so ein Schwachsinn, das geht gar nicht. Das ist sehr, sehr dumm", erklärte 1860-Präsident Dieter Schneider auf der Mitgliederversammlung.

Schneider geht davon aus, dass es sich bei den Tätern um "Löwen"-Anhänger handelt.

Um die drohende Insolvenz abzuwenden, muss der Traditionsklub bis Mitte der Woche acht Millionen Euro auftreiben.

Ein ausländischer Investors, diverse Banken sowie der FC Bayern haben ihre Hilfe signalisiert und wollen gemeinsam ein Zwölf-Millionen-Rettungspaket ermöglichen. Eine Lösung wurde bislang noch nicht gefunden.

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