Die Rettung des finanziell stark angeschlagenen Zweitligisten TSV 1860 München ist wieder in die Ferne gerückt.

Zwar steht ein Großteil des benötigten Geldes zur Verfügung, doch klafft noch immer eine Lücke von zwei bis drei Millionen Euro. Eine Einigung mit den Banken ist offenbar gescheitert.

Sollten die "Löwen" am Montag nicht die März-Gehälter von insgesamt rund 400.000 Euro überweisen können, gilt der Verein juristisch gesehen als zahlungsunfähig. "Es wird verdammt schwer", heißt es aus der 1860-Führung.

Sollte der Traditionsklub die Insolvenz anmelden müssen, droht neben dem Abstieg in die fünfte Liga auch der Ausverkauf des Profi-Kaders.

Eine mögliche Sanierung unter Mithilfe des Erzrivalen FC Bayern München wird durch den Fan-Protest zusätzlich erschwert.

Eine Alternative wäre der Einstieg von privaten Geldgebern. Doch sowohl die Verantwortlichen der "Löwen? als auch die DFL sehen diese Option sehr kritisch.

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