1860 München hat noch immer keinen Ausweg aus seiner schweren finanziellen Schieflage gefunden. "Der TSV 1860 München ist noch nicht gerettet", zitierte der Verein Geschäftsführer Robert Schäfer am Freitagmorgen in einer Pressemitteilung.

Jedoch arbeite der Meister von 1966 "unter Hochdruck weiter an einem tragenden Konzept", ergänzte Schäfer. Bis eine Lösung gefunden sei, werde 60 "keine Wasserstandsmeldungen" abgeben oder kommentieren: `Sobald es etwas zu verkünden gibt, werden (Präsident, d.Red.) Dieter Schneider und ich das tun."

Die Löwen mussten bis Freitag bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) einen Liquiditätsnachweis über rund 1,7 Millionen Euro erbringen, um die Zahlung der Gehälter bis zum Saisonende zu garantieren.

Sollte das nicht geschehen sein, drohte dem Klub laut Schneider erneut ein Punktabzug. Sechzig waren aufgrund der finanziellen Probleme in dieser Saison bereits zwei Zähler abgezogen worden.

Mit der endgültigen Rettung hat der Verein aber offenbar bis Montag Zeit, am Dienstag müssen die ausstehenden März-Gehälter bezahlt werden.

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