Arminia Bielefeld kämpft mit allen Mitteln ums Überleben. Sportlich ist der Gang in die 3. Liga kaum mehr zu verhindern, finanziell klammern sich die mit 27 Millionen Euro verschuldeten Ostwestfalen mit der möglichen Ausgliederung des Stadions an den letzten Strohhalm.

Am Dienstag entscheiden die Mitglieder des ehemaligen Bundesligisten auf einer außerordentlichen Versammlung über diese Maßnahme, die die Schuldenlast um 20 Prozent reduzieren würde.

Außerdem plant die Arminia, über eine Fan-Anleihe an frisches Kapital zu kommen.

In einer Stellungnahme auf der vereinseigenen Homepage wehrte sich die Arminia zudem gegen Indiskretionen, wonach der Verein seinen laufenden Gehaltsverpflichtungen nicht nachkommen kann.

"Uns ist klar, dass wir nicht nur eine finanzielle und sportliche Krise haben, sondern auch eine Vertrauenskrise. Natürlich müssen wir aufklären und diejenigen zur Verantwortung ziehen, die die aktuelle Situation mit verursacht haben. Jeder Entscheidungsträger muss bei allem, was er tut, immer das Wohl der Arminia voranstellen. Wir müssen wieder ein Verein werden", ließen Präsident Wolfgang Brinkmann, Verwaltungsrat Alexander Geilhaupt und Geschäftsführer Ralf Schnitzmeier verlauten.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel