Die erneuten Ausschreitungen seines Anhangs kommt Energie Cottbus teuer zu stehen. Die Lausitzer müssen eine Geldstrafe von 22.500 Euro zahlen, nachdem Energie-Rowdys beim Auswärtsspiel in Aue (2:1) am 21. April erneut für Krawalle gesorgt hatten.

Wie der DFB mitteilte, wurden bei dem Spiel im Block der Brandenburger mehrere Feuerwerkskörper entzündet. Zudem warfen Randalierer Leuchtkugeln auf die Aschenbahn und an den Spielfeldrand.

Zumindest eine Leuchtkugel ist in Richtung eines Cottbuser Spielers geworfen worden, der vor dem Gäste-Block beruhigend auf die Zuschauer einwirken wollte.

Nachdem sich die Lage nicht beruhigen konnte, verließ Schiedsrichter Peter Gagelmann mit seinem Gespann den Platz und unterbrach die Partie für neun Minuten.

Der Klub hat nun 24 Stunden Zeit, gegen das Urteil im Einzelrichterverfahren Einspruch einzulegen und vor dem DFB-Sportgericht eine mündliche Verhandlung zu beantragen.

Für den Fall eines weiteren gravierenden Vorfalles hat der DFB dem Klub eine Platzsperre, einen Teilausschluss der Öffentlichkeit oder eine Spielansetzung unter Ausschluss der Öffentlichkeit angedroht.

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