Auf dem Weg zur finanziellen Rettung ist dem Zweitligisten 1860 München ein weiterer wichtiger Erfolg gelungen.

Bereits am Freitag konnten die Verantwortlichen des Traditionsklubs in der Schwarzer Unternehmensgruppe auch den letzten Gläubiger zu einem Teilverzicht der offenen Forderungen bewegen.

"Ich bedanke mich bei Nicolai Schwarzer für die konstruktiven Gespräche. Wir sind zu dem gewünschten Ergebnis gekommen. Wir haben jetzt die Möglichkeit, die Gesamtlösung für den Verein weiter voranzubringen", sagte Präsident Dieter Schneider.

Damit ist die nächste große Hürde für den Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik genommen, der als letzte Möglichkeit gilt, den Verein vor der Insolvenz zu retten.

Der Geschäftsmann und Multimillionär hatte einen Teilverzicht der Gläubiger zur Voraussetzung für sein Engagement bei den Löwen gemacht.

Bereits vor einer Woche hatte die DFL dem überarbeiteten Kooperationsvertrag des Klubs mit Ismaik zugestimmt.

Jedoch muss der Vermarkter IMG noch ausgelöst oder zu Vertragskorrekturen bewegt werden, doch auch hier bahnt sich eine Lösung an.

Das Gesamtvolumen des Investments Ismaiks soll sich auf rund 18 Millionen Euro belaufen.

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