Der frühere Nationalspieler Ulf Kirsten hat Manager Steffen Menze vom Zweitligisten Dynamo Dresden scharf attackiert.

Der ehemalige Dynamo-Spieler kritisierte Menzes Haltung in den Vertragsverhandlungen mit Kirstens Sohn Benjamin.

"Es ist schade, wie mit Benny umgegangen wird. Ich bin stocksauer, das hat er nicht verdient", sagte Kirsten dem "kicker". Sein Sohn sei stets bescheiden gewesen, habe nie viel verdient.

"Dass Manager Steffen Menze ihm jetzt einen Gehaltspoker mit dem Namen Kirsten unterstellt, ist eine Unverschämtheit", sagte der 45-Jährige.

Kirsten betonte, dass er nicht auf den gesamten Verein, sondern allein auf Menze sauer sei.

"Er hat mit dem Aufstieg nicht viel zu tun, trotzdem pustet er sich auf."

Angeblich soll Menze ausgeschlossen haben, nur mit Benjamin Kirsten zu verlängern, weil dieser sich demonstrativ als Dynamo-Fan darstelle.

"Das ist eine Frechheit, unseriös und stillos", wetterte der erboste Vater.

Kirsten bezichtigte Menze zudem der Lüge. Der Dynamo-Manager soll kurz nach seinem Dienstantritt im März behauptet haben, mit Benjamin Kirsten verlängern zu wollen.

Doch angeblich habe sich der damalige Dynamo-Trainer Matthias Maucksch dagegen ausgesprochen.

"Ich habe Maucksch damals gesprochen, er sagte mir, er wolle Benny halten", so Kirsten.

Sein Sohn, der am Donnerstag 24 Jahre alt wird, spielt seit zwei Jahren für Dynamo. Erst zum Ende der abgelaufenen Saison wurde er Stammtorwart, sein Vertrag läuft aus.

Die bisherigen Angebote des Klubs waren offenbar indiskutabel. "Ich velange keine Riesensumme", sagte Benjamin:

"Meine Lebensgefährtin und ich erwarten ein Kind. Da müssen die Kosten für Miete, Lebensunterhalt und den Nachwuchs schon reinkommen."

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