Dirk Zingler, Präsident des Zweitligisten Union Berlin, wird die Parade zum Christopher Street Day am Samstag in der Hauptstadt eröffnen. Unter dem Motto "Fairplay für Vielfalt" wird beim diesjährigen CSD für Akzeptanz und Förderung der sexuellen Vielfalt im Sport und in der Gesellschaft geworben.

"Der 1. FC Union Berlin engagiert sich seit Jahren für Toleranz und Diskriminierungsfreiheit im Stadion. Das betrifft auch den Bereich der Homophobie, die leider im Fußballumfeld nach wie vor anzutreffen ist", sagte Zingler: "Ich halte es für eine wichtige Aufgabe, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Homosexuelle sich trauen, sich ganz selbstverständlich und ohne Angst zu outen."

Neben Zingler nimmt unter anderem auch Mittelfeldspieler Michael Parensen an der Parade teil. Profifußball sei "keine einsame Insel, sondern ein Teil der Gesellschaft", betonte Parensen. Deswegen sei die Akzeptanz eigentlich selbstverständlich.

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