Der FC St. Pauli bestreitet sein Auftaktspiel in der Zweiten Bundesliga gegen den FC Ingolstadt (16. Juli, 13.00 Uhr) in Lübeck.

Das gab der Bundesliga-Absteiger am Freitag bekannt. Das Stadion an der Lohmühle fungiert als Ausweichort für das Millerntor-Stadion.

St. Pauli war im April vom DFB-Sportgericht dazu verurteilt worden, in der neuen Spielzeit die erste Gastmannschaft in einer Arena zu empfangen, die mindestens 50 Kilometer von Hamburg entfernt ist.

Der Verband sanktionierte damit den Bierbecherwurf eines Rowdys beim Heimspiel der Hanseaten gegen Schalke 04 (0:2).

Schiedsrichter Dennis Aytekin hatte die Begegnung daraufhin in der 89. Minute abgebrochen. Sein Assistent Thorsten Schiffner war von dem Wurfgeschoss getroffen worden und zu Boden gegangen.

Die Partie wurde für die Königsblauen gewertet.

Der letzte Auftritt des Kiez-Klubs in Lübeck war am 25. März 2008 ein Benefizspiel zugunsten des VfB.

St. Paulis Sportdirektor Helmut Schulte war von 1994 bis 1996 als Manager beim ehemaligen Zweitligisten tätig.

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