Nachdem 1860 München zuletzt die Insolvenz abwenden konnte, zahlt der Zweitligist nun auch wieder die vollen Bezüge.

"Wir haben beschlossen, dass wir diese Maßnahme nicht mehr länger aufrechterhalten", sagte 1860-Präsident Dieter Schneider der Münchner "tz" und bestätigte ein Ende des Gehaltsverzichts: "Das ist einfach eine Sache der Fairness, jetzt, wo das Unternehmen wieder auf stabilen Füßen steht."

Dies gilt für alle Angestellten des Traditionsvereins, also auch für die Profis. "Es ist schon wichtig, dass das jetzt kein Thema mehr ist", sagte Trainer Reiner Maurer, der am Sonntag mit seinem Team in Braunschweig in die neue Saison startet.

Bereits seit Juni sind die Gehälter wieder angepasst.

Am 30. November 2010 hatten die zu diesem Zeitpunkt finanziell stark angeschlagenen Löwen bekannt gegeben, dass alle Angestellten per Änderungskündigung auf zehn Prozent ihres Gehaltes verzichten müssten.

Investor Hasan Ismaik rettete die Sechziger jedoch mit Investitionen in Höhe von rund 18 Millionen Euro vor dem Aus.

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