Der Streit zwischen Eintracht Frankfurt und Angreifer Ioannis Amanatidis ist beendet.

Einen Tag vor dem geplanten Gang vor das Arbeitsgericht einigten sich beide Seiten auf eine Auflösung des bis 2012 laufenden Vertrags, der dem Griechen ein geschätztes Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro garantiert hätte.

Über eine mögliche Abfindung gaben beide Partien keine Auskunft.

"Eintracht Frankfurt dankt Ioannis Amanatidis für seine sportlichen Verdienste und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft", teilten die Hessen zum Abschied mit. Zuletzt war der Ton weniger versöhnlich: "Ich will und brauche Amanatidis nicht", sagte der neue Eintracht-Trainer Armin Veh und versetzte den einstigen Publikumsliebling in die U23.

Amanatidis hatte daraufhin im Eilverfahren beantragt, an den Übungseinheiten und den Spielen des Zweitliga-Teams teilnehmen zu dürfen und pochte darauf, Spieler der Eintracht Fußball AG zu sein.

"Eine zweite Mannschaft gibt es dort nicht. Die U23 ist dem Verein Eintracht Frankfurt unterstellt", und mit der habe er "kein Vertragsverhältnis", schrieb er auf seiner Homepage und kündigte ein "High Noon vor dem Arbeitsgericht" an.

Verhandlungen über eine vorzeitige Auflösung des Vertrages waren bis zuletzt gescheitert. "Wir haben unser Angebot noch einmal verbessert, das hat er nicht angenommen", sagte unlängst Frankfurts Vorstandsboss Heribert Bruchhagen, der die Wünsche des früheren Nationalspielers Amanatidis als "nicht akzeptabel" bezeichnet hatte.

Nun kam es in letzter Minute doch noch zu einer Einigung.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel