1860 München droht der nächste Führungswechsel: Nach einem Zerwürfnis mit dem arabischem Investor steht Präsident Dieter Schneider unmittelbar vor einem Rücktritt.

Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der 64 Jahre alte Unternehmer hatte den Chefposten bei den "Löwen" erst im Februar übernommen.

Schneider sehe keine Chance mehr, den Machtkampf mit Investor Hasan Ismaik sowie dessen Münchner Statthalter Hamada Iraki zu beenden, hieß es. Dabei gehe es um die Frage, wie groß der Einfluss des Geldgebers sein darf. Beide Seiten sollen zuletzt kaum miteinander gesprochen haben.

Anfang Juni hatte Ismaiks Unterschrift unter die für 1860 lebensnotwendige Kooperationsvereinbarung den Münchnern die Lizenz gesichert. Ismaik übernahm für 18 Millionen Euro 49 Prozent der Anteile an der KGaA der Sechziger.

"Ganz Fußball-Deutschland schaut darauf, wie diese Partnerschaft funktioniert", sagte Franz Maget, Vizepräsident des TSV 1860 sowie des Bayerischen Landtages.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel