Union Berlin kommt nicht zur Ruhe: Zwei Tage vor dem ersten Heimspiel der Saison gegen die SpVgg Greuther Fürth am Samstag wurden weitere Stasi-Verstrickungen der Klub-Spitze bekannt.

Geschäftsführer Oskar Kosche soll laut "Bild" ebenfalls im Wachregiment der DDR-Geheimpolizei gedient haben. Dienstag war bekannt geworden, dass Klub-Chef Dirk Zingler Mitglied des Stasi-Wachregiments war.

Der Klub bestätigte, dass Kosche zu DDR-Zeiten in dem Regiment gedient hat. Allerdings sei dieser Umstand seit Jahren bekannt. Man wundere sich über den Zeitpunkt der Veröffentlichungen, hieß es. Trotz der Empörung vieler Union-Fans in den Internet-Foren gab man sich im Verein optimistisch.

"Die Stimmung ist trotz der Unruhe in den letzten Tagen positiv. Wir freuen uns auf das erste Heimspiel unserer Mannschaft", sagte Klub-Sprecher Christian Arbeit.

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