Dieter Scheider hat sich dazu entschieden, seinen Posten als Präsident beim TSV 1860 München nicht aufzugeben.

"Dieter Schneider wird weiterhin federführend mit der Unterstützung von Präsidium und Aufsichtsrat diesen Prozess begleiten und auch die entsprechenden Gremiumssitze einnehmen", erklärten Schneider sowie die beiden Vize-Präsidenten Franz Maget und Wolfgang Hauner in einer Presseerklärung.

Am 15. Juli soll es eine Rücktrittsdrohung von Schneider auf der Aufsichtsratssitzung gegeben haben, welche eine Führungskrise bei den "Löwen" auslöste.

Grund soll ein Machtkampfs-Streit zwischen Investor Hasan Ismaik und Schneider gewesen sein.

Bereits zuvor hatte sich Ismaik nach den Gerüchten um einen Rücktritt von Schneider zu Wort gemeldet.

"Wir sind von der Art und Weise der Berichterstattungen und Anschuldigungen irritiert", erklärte der jordanische Unternehmer in einem Offenen Brief an die Fans.

Dies berichten mehrere Münchner Zeitungen. Mit dem Schreiben dementierte Ismaik, den Rücktritt von Schneider gefordert zu haben.

"Wir möchten und dürfen uns in interne Angelegenheiten des Vereins auch gar nicht einmischen und wollten zu keinem Zeitpunkt dem Verein etwas diktieren", stellte er klar.

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