Trainer Armin Veh von Eintracht Frankfurt blickt dem "Geisterspiel" gegen den FC St. Pauli am Montag (ab 20.15 Uhr LIVE im TV auf SPORT1) trotz des Auftaktsieges mit gemischten Gefühlen entgegen.

Das Duell der Absteiger aus der Bundesliga dürfen aufgrund der Zuschauerausschreitungen in der vergangenen Saison nur 14.000 Eintracht-Fans auf der Tribüne sehen.

Dazu kommen rund 5000 St. Pauli-Anhänger. "Es ist das erste Mal, dass ich so etwas erlebe. Es ist sicherlich kein Vorteil. Wir hätten die Fans gerne dabei gehabt, gerade beim ersten Heimspiel. Zum Fußball gehören Zuschauer einfach dazu, ohne Zuschauer macht es viel weniger Spaß", sagte Veh.

Mit seinem Urteil hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf die wiederholten Verstöße einiger Frankfurter Anhänger im Verlauf der abgelaufenen Rückrunde reagiert.

Nach dem verlornenen Heimspiel gegen den 1. FC Köln (0:2) Anfang Mai hatten zum Beispiel Hooligans den Platz der Arena gestürmt und für ein bedrohliches Szenario gesorgt.

Die Eintracht hatte jüngst auf die immer wiederkehrenden Krawalle reagiert und eine "Liste der Selbstverständlichkeiten" mit strikten Verhaltensregeln erstellt.

Wegen der strikt limitierten Zuschauerzahl im Spiel gegen St.Pauli gehen den Frankfurtern Einnahmen von rund 300.000 Euro verloren.

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