Matthias Holst von Hansa Rostock muss seinen Bart mindestens noch bis Freitag ertragen. Der 29 Jahre alte Abwehrspieler kam auch beim 0:0 in Duisburg nicht zum Einsatz, die erhoffte Rasur des üppigen Vollbarts fiel damit aus.

Holst, den seine Kollegen nur noch Hotzenplotz, Wikinger oder Rübezahl rufen, hat sich seit einer Knieverletzung im Sommer 2010 nicht mehr rasiert und will das Messer erst wieder ansetzen, wenn er zum Einsatz kommt. Nächste Chance: Am Freitag im Heimspiel gegen Alemannia Aachen.

In Duisburg musste Rostocks Trainer Peter Vollmann bereits nach 26 Minuten Abwehrspieler Pavel Kostal auswechseln, brachte aber Kevin Pannewitz und nicht Matthias Holst.

"Ich habe Pannewitz eingewechselt, weil noch so lange zu spielen war und ich nicht wusste, ob unser Bartmensch das schafft", sagte Vollmann anschließend: "Wenn nur noch 30 Minuten zu spielen gewesen wären, hätte ich ihn vielleicht gebracht."

Hansas Sportlicher Leiter Stefan Beinlich sprach tröstende Worte: "Es wäre schön, wenn der Bart so langsam abkommt. Er arbeitet dran, und irgendwann kommt der Einsatz und dann kommt der Bart auch ab." Mehr als zehn Zentimeter misst mittlerweile der Vollbart von Holst, der seine Barthaare nach der Rasur für einen guten Zweck versteigern will.

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