Trainer Armin Veh fordert einen neuen Stürmer, doch Eintracht Frankfurt hat einfach kein Geld:

Durch den Abstieg aus der Bundesliga rechnen die Hessen nach Angaben von Finanzvorstand Thomas Pröckl mit "gut fünf Millionen Euro Verlust", deshalb muss die Eintracht zunächst noch Spieler verkaufen, ehe über einen Kauf von Rob Friend (Hertha BSC Berlin) oder Sandro Wagner (Werder Bremen) nachgedacht werden kann.

"Es wäre töricht, alles auf den Aufstieg zu setzen und dann keine Chance mehr zu haben, ein weiteres Zweitligajahr anzugehen", sagte Pröckl. Als Verkaufs-Kandidaten gelten Stürmer Theofanis Gekas, Mittelfeldspieler Caio und der tschechische Angreifer Martin Fenin.

Sollte die angestrebte Rückkehr in die Bundesliga nicht gelingen, müsste der Personaletat, der von rund 28,5 Millionen Euro im Abstiegsjahr auf 19 Millionen Euro in dieser Saison reduziert wurde, noch weiter zurückgefahren werden.

Die Fußball AG hat im Kalenderjahr 2010 einen Verlust von gut 3, 8 Millionen Euro verbucht, allerdings stehen weiterhin noch Rücklagen in Höhe von rund 6,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Umsatz ging zwischen 2008 und 2010 von rund 69 Millionen auf 67 Millionen leicht zurück.

"Es ist für uns eine schwierige Saison finanziell, aber wir sind nicht in Gefahr, in finanzielle Schwierigkeiten zu kommen", sagte Pröckl.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel