Der FC St. Pauli hat das vergangene Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 5,33 Millionen Euro abgeschlossen. Dies sei das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte erklärte Präsident Stefan Orth am Mittwoch.

Der Umsatz des Vereins zuzüglich der Vermarktungsgesellschaft stieg von rund 21 Millionen Euro im Aufstiegsjahr 2010 auf rund 40 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert der Klub einen Fehlbetrag von 250.000 Euro.

Grundlage für die erfolgreichen Zahlen waren der Aufstieg in die Bundesliga im Vorjahr sowie die Fertigstellung der neuen Haupttribüne mit ihren besseren Vermarktungsmöglichkeiten. "Die Bundesligazeit hat uns enorm geholfen auf ein anderes Niveau zu kommen und die Saison in er zweiten Liga gut durchzustehen", sagte Finanz-Vizepräsident Tjark Woydt.

Insgesamt 22 Millionen Euro sollen in den weiteren Ausbau des Stadions sowie des Trainingszentrums fließen. Verhandlungen mit der Stadt Hamburg über eine Bürgschaft von 12 bis 13 Millionen Euro laufen. Der Klub stellte für die anstehenden Investitionen ein neues Finanzierungsmodell vor.

Mit einer "Fan-Anleihe" soll frisches Geld in die Kassen fließen. Vereinsanhänger können ab dem 10. November bis 31. Januar Anleihen über 100, 500 und 1.910 Euro zeichnen, die jährlich mit sechs Prozent verzinst werden. Die Laufzeit der Anleihe endet am 30. Juni 2018. Das maximale Volumen beträgt 6 Millionen Euro.

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