Beim ersten Auswärtsspiel von Dynamo Dresden nach den schweren Ausschreitungen beim DFB-Pokal-Spiel in Dortmund hat es keinerlei Zwischenfälle gegeben.

Die Polizei Düsseldorf bestätigte, dass es rund um das Punktspiel von Fortuna Düsseldorf gegen Dynamo (2:1) am Freitagabend in der nordrhein-westfälischen Hauptstadt ruhig geblieben sei.

Am Mittwoch hatte der DFB-Kontrollausschuss den Antrag gestellt, Dresden nach den Ausschreitungen bei Borussia Dortmund in der vergangenen Woche, bei denen unter anderem zwei Polizisten verletzt worden waren, im kommenden Jahr aus dem DFB-Pokal auszuschließen.

Ein vernünftiges Verhalten der Dresdner Fans in Düsseldorf wurde als Voraussetzung dafür gesehen, dass sich Dynamo weiter die Chance auf ein milderes Strafmaß bewahrt.

Direkt nach der Strafankündigung durch den DFB hatte der Verein einen Anwalt eingeschaltet, bis Montag kann er sich zum Antrag äußern und Einspruch einlegen.

Unterdessen forciert der sächsische Klub seine Bemühungen, das Problem mit den eigenen Anhängern in den Griff zu bekommen. Über eine Stellenanzeige auf seiner Website sucht der Traditionsklub einen Mitarbeiter "zur umfassenden Betreuung unserer Fans und Mitglieder" an der Seite des Fanbeauftragten Jan Männig.

Unter anderem heißt es in der Stellenanzeige: "Ihre Aufgabe ist es, auf Fans einzuwirken, um Auseinandersetzungen im Vorfeld zu verhindern." Unter dem Punkt "Ihre Qualifikationen" wird unter anderem aufgeführt: "Sie können in Extremsituationen Ruhe und den Blick für das Ganze bewahren."

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