Union Berlin hat vor seinen Mitgliedern für die Zeichnung der neuen Stadionaktie geworben. "Wir wollen damit unsere eigenen Angelegenheiten regeln. Es ist unser Weg, der wahrscheinlich auch gar nicht zu kopieren ist", sagte Präsident Dirk Zingler auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vor rund 2.000 Teilnehmern in Berlin.

Vom 1. bis 31. Dezember können Vereinsmitglieder maximal zehn Aktien mit einem Stückpreis von 500 Euro erwerben. Insgesamt sollen durch 10.000 neue Aktien fünf Millionen Euro in die Vereinskassen fließen.

Auch der Anteil des "Fremdkapitals" am Neubau der Haupttribüne soll laut Zingler dadurch verringert werden. In der derzeitigen Planung beteiligt sich das Land Berlin mit einem Zuschuss von drei Millionen Euro. "Die Alte Försterei ist die Seele unserer Fußballkultur", sagte Zingler.

Der Anteil des Vereins an der Stadion-AG soll durch die Zeichnung von derzeit 57 auf 24 Prozent zurückgehen, er bleibt jedoch größter Einzelaktionär. Knapp 59 Prozent des Stadions sollen künftig den Aktionären gehören.

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