Hansa Rostock hat im vergangenen Geschäftsjahr ein Minus in Höhe von 590.000 Euro verbucht.

Durch diesen Verlust und eine Rückstellung in Höhe von 4,4 Millionen Euro wegen eines noch anhängigen Steuerverfahrens stiegen die Verbindlichkeiten der abstiegsbedrohten Rostocker auf insgesamt knapp 16 Millionen Euro.

Diese Zahlen präsentierte der Aufsteiger im Rahmen der Mitgliederversammlung am Sonntag in der Rostocker Stadthalle.

Nach der Präsentation der Geschäftszahlen wurden die Medienvertreter von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das hatte es zuletzt vor 14 Jahren bei einer Jahreshauptversammlung des Vereins gegeben.

In einer Abstimmung sprachen sich 345 Vereinsmitglieder gegen den Verbleib der Journalisten aus, nur 291 stimmten dafür. Die Entscheidung überraschte, da in diesem Jahr keine entscheidenden Wahlen auf der Tagesordnung standen.

Für das kommende Geschäftsjahr rechnet der NOFV-Meister von 1991 erstmals seit vier Jahren sogar mit einem Gewinn. Der Klub plant mit einem Erlös von etwa 150.000 Euro.

Trotz der angespannten Finanzlage plant Hansa in der Winterpause mit Verstärkungen. Finanzierungsmöglichkeiten würden derzeit geprüft, sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Hofmann.

Die Rostocker liegen nach ihrem Aufstieg mit nur einem Sieg und insgesamt elf Punkten auf Platz 15 der Tabelle. Der Vorsprung auf einen Abstiegsrang beträgt nur zwei Zähler.

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