Auch rund ein halbes Jahr nach dem Einstieg des jordanischen Investors Hasan Ismaik kommt 1860 München nicht zur Ruhe.

"Wir lassen nicht zu, dass wir als Verein vom Investor an die Wand geklatscht werden. Wir haben auch eine Fürsorgepflicht gegenüber dem Verein", sagte Präsident Dieter Schneider.

Schneider reagierte damit auf die Aufforderung von Ismaiks Statthalter Hamada Iraki, der die Spitze der Löwen nach Informationen der "Abendzeitung" zum Rücktritt aufgefordert hatte.

"Ich werde nicht zurücktreten, sondern für unsere Position kämpfen, auch im Sinne des Vereins", sagte Schneider. Die Forderungen von Ismaik, bestehende Verträge in seinem Sinne zu ändern, bezeichnete der 64-Jährige als "Unding. Wenn ich jetzt nachgebe, würde ich mich wegen Untreue gegenüber des Vereins strafbar machen."

Angeblich soll Ismaik, der den Klub im Mai mit einer Finanzspritze von 18 Millionen Euro vor der Insolvenz gerettet hatte, nur zu weiteren Investitionen bereit sein, wenn Verträge nachverhandelt werden

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