Hansa Rostock und FC St. Pauli haben vor dem brisanten Nordduell am Samstag einen Appell an die friedlichen Fans gerichtet.

In der gemeinsamen Presseerklärung forderten beide Klubs die Anhänger auf, "nicht wegzuschauen, sondern sich aktiv gegen diese Leute zu stellen, die aus Rivalität Feindschaft machen wollen".

Doch Zivilcourage allein wird bei so einer brisanten Begegnung, die in den vergangenen Jahren immer wieder zu Ausschreitungen zwischen den verfeindeten Fanlagern geführt hatte, nicht reichen.

"Für uns ist es der anspruchsvollste Einsatz der Saison. Wir werden unser Aufgebot noch einmal deutlich erhöhen", sagte Polizeisprecherin Yvonne Hanske. Die Rostocker Beamten bekommen zudem Unterstützung durch die Bundespolizei. In Rostock setzen die Beamten auf eine strikte Fantrennung.

In Hamburg müssen die Gästefans eine eigens eingerichtete Sicherheitsschleuse am Bahnhof passieren und sich einer Leibesvisitation unterziehen, wenn sie mit dem Zug anreisen wollen.

Am Spieltag gilt eine polizeiliche Allgemeinverfügung, die die Mitnahme von pyrotechnischen Produkten und Glasflaschen verbietet. Im Stadion wird verschärft videoüberwacht, außerdem sind Sprengstoffspürhunde im Einsatz.

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