Trainer Claus-Dieter Wollitz von Energie Cottbus hat gelassen auf die sportliche Talfahrt seiner Mannschaft reagiert.

"Ich habe im Fußball schon so viel erlebt. Ich werde deshalb auch dieses Gewitter überstehen und gestärkt aus der Situation hervorgehen. Genau wie die Mannschaft", sagte der Trainer der "Lausitzer Rundschau".

Die Brandenburger gewannen nur eines ihrer letzten neun Liga-Spiele und rutschten vor der Partie am Montag beim VfL Bochum auf Rang neun an. Dennoch müsse man dem Klub eine Durststrecke zugestehen. "Die leidenschaftliche Art des Fußballs, das positive Auftreten des FC Energie in den vergangenen zweieinviertel Jahren - das ist doch auch Bestandteil des Konzepts. Wenn dieses Konzept gescheitert sein soll, dann kann ich nur sagen: Armes Deutschland."

Für Wollitz ist der Absturz in der Tabelle keine Überraschung.

"Ich habe vor der Saison intern gesagt. Wir müssen drei Stürmer holen, die den Rahmen sprengen. Ansonsten kommen wir in Nöte, sei ihm klar geworden, wie der Saisonverlauf aussehen würde. Für uns geht es nur darum, so schnell wie möglich 40 Punkte zu holen."

Wollitz forderte vom Cottbuser Umfeld Geduld. Trotz der schlechten aktuellen Punktausbeute sei man auf dem richtigen Weg: "Ein Beispiel: Egal, ob Pokal- oder Freundschaftsspiele, wir haben seit zwei Jahren gegen keinen Erstligisten mehr verloren. Und deswegen behaupte ich aus tiefster Überzeugung: Wir hätten in der 1. Liga weniger Probleme als sie Augsburg jetzt dort hat", sagte Wollitz.

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