Der oftmals unkonventionelle FC St. Pauli zeigt sich zumindest beim Umbau seines Millerntor-Stadions altmodisch.

Wie Vereins-Präsident Stefan Orth am Montag auf einer Pressekonferenz mitteilte, hat sich das Präsidium in der Diskussion um den Umbau der Gegengerade einstimmig für die klassische Variante ausgesprochen.

Das von der Hamburger Werbeagentur Nordpol eingebrachte Wellenmodell fiel durch. Die klassische Variante koste laut St. Paulis Geschäftsführer Michael Meeske fünf Millionen Euro weniger. Außerdem treffe sie eher den Geschmack des Klubs, sagte Orth:

"Die Gegengerade ist unsere wichtigste Tribüne. Dort stehen die Fans und Freunde des FC St. Pauli, und die sollen sich wohlfühlen." Die 10.000 Stehplätze der neuen Gegengerade sollen bereits zum Saisonauftakt 2012/13 zur Verfügung stehen.

Hinzu kommen noch 3000 Sitzplätze. Der Neubau beginnt im Anschluss an den Abriss der alten Gegengeraden nach dem letzten Saisonheimspiel des Bundesliga-Absteigers am 6. Mai 2012 gegen den SC Paderborn.

Durch den Umbau erhöht sich die Kapazität auf der Geraden um 6000 Zuschauerplätze. Die Kosten belaufen sich nach Angaben von Meeske auf rund zwölf Millionen Euro.

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