Zweitligist Eintracht Frankfurt hat vor dem Spiel bei 1860 München am Samstag (13 Uhr) mit Personalproblemen in der Offensive zu kämpfen.

Die Hessen müssen wahrscheinlich auf ihren Torjäger Mohamadou Idrissou verzichten, der schon seit einigen Wochen an Sprunggelenkproblemen laboriert.

"Wir wissen noch nicht, ob das mit Samstag hinhaut. Und wenn er dauernd mit schmerzstillenden Spritzen spielt, wird es nicht besser", sagte Eintracht-Trainer Armin Veh auf einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Zudem muss der Tabellenführer weiterhin den Ausfall von Angreifer Rob Friend verkraften (Kniebeschwerden). Der griechische Stürmer Theofanis Gekas ist hingegen wieder einsatzbereit.

Auch einem Einsatz von Mittelfeldspieler Pirmin Schwegler steht nichts im Wege. Der Schweizer hatte unter der Woche Probleme an der Wade.

Darüberhinaus spielt Eintracht-Trainer Veh mit dem Gedanken, auf der linken Außenverteidigerposition einen Wechsel vorzunehmen.

"Georgios Tzavellas hat sich im Training angeboten. Constant Djakpa hat in den letzten Spielen nicht so gespielt, wie ich mir das vorstelle", sagte Veh.

In der Winterpause soll der ein oder andere Spieler den Verein verlassen. "Wir versuchen, noch Ablösesummen zu erzielen. Es wird aber kein Stammspieler abgegeben. Wir haben das Ziel Aufstieg, da werden wir uns nicht schwächen", betonte Sportdirektor Bruno Hübner.

Im Gegenzug könnten neue Spieler kommen. "Wir sind eine Spitzenmannschaft der zweiten Liga. Gute Spieler zu bekommen, ist relativ schwer, zumal für unsere Ansprüche", schränkte Hübner aber die Suche ein.

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