Eintracht Frankfurt hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Nimbus der Unbesiegbarkeit eingebüßt.

Der Bundesliga-Absteiger verlor am 16. Spieltag 1:2 (0: 1) bei 1860 München und muss am Montag den Verlust der Tabellenführung fürchten, wenn die Verfolger Fortuna Düsseldorf und SpVgg Greuther Fürth im Spitzenspiel aufeinandertreffen. Im zweiten Samstagsspiel setzte sich Alemannia Aachen im Kellerduell beim Karlsruher SC mit 2:0 (1:0) durch und verließ die Abstiegsränge.

An der Spitze liegt Frankfurt mit 35 Punkten noch aufgrund der besseren Tordifferenz vor der punktgleichen Fortuna vorn, Fürth belegt mit 33 Zählern Rang drei.

Theoretisch könnte auch schon am Samstag der FC St. Pauli (32) mit einem Kantersieg gegen Dynamo Dresden die Frankfurter als Spitzenreiter ablösen.

Vor 30.660 Zuschauern sorgte ein Blitztor von Dorde Rakic nach 12,4 Sekunden für das 1:0, Kevin Volland traf in der 67. Minute zum 2:0. Theofanis Gekas (90.) verkürzte noch für die Hessen. "Das war ein katastrophaler Start für uns, das frühe Tor hat sich negativ auf unser Spiel ausgewirkt", sagte Frankfurts Sportdirektor Bruno Hübner zur Pause bei "Sky".

Aachen gelang derweil ein richtungweisender Sieg. Die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel setzte sich knapp in Karlsruhe durch.

Die Alemannia holte damit den zweiten Sieg in dieser Saison und verließ mit zwölf Punkten die Abstiegsränge. Für die Karlsruher steht eine trostlose Bilanz von nur einem Dreier in den letzten 13 Begegnungen zu Buche. Der KSC (ebenfalls 12 Zähler) rutschte auf Relegationsplatz 16 ab.

In der 36. Minute gingen die Aachener durch Sergiu Radu überraschend in Führung, nachdem zuvor die Karlsruher klar das Spiel bestimmt hatten.

Für die Entscheidung sorgte Aachens Kapitän Benjamin Auer (87.). Der neue KSC-Trainer Jörg Andersen verpasste damit bei seinem Heimdebüt einen wichtigen Dreier, nachdem es im Premierenspiel ein 1:2 in Paderborn gegeben hatte.

Die Badener machten von Beginn mehr Druck, legten mehr Laufbereitschaft an den Tag. Die Gäste fanden zunächst überhaupt nicht ihren Rhythmus, wirkten in der Spielanlage zu statisch und benötigen viel zu lange, um das Mittelfeld zu überbrücken. Der Treffer Radus stelle das Spiel auf den Kopf.

In der zweiten Halbzeit besaß Auer (56.) freistehend per Kopf die große Chance zur Resultatserhöhung, der Ball verfehlte aber knapp das Ziel. Die Hausherren waren zwar bemüht, konnten sich aber nicht mehr so entscheidend in Szene setzen.

Die herausragenden Kräfte bei Karlsruhe waren Dennis Kempe und Gaetan Krebs. Aufseiten der Aachener gefielen vor allem Radu und Kim Falkenberg.

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