Im Streit um die Rolle von Investor Hasan Ismaik bei Zweitligist 1860 München hat der Jordanier seinen Anspruch auf Mitsprache erneuert.

"Ich will nicht nur Zuschauer sein", sagte der 35-Jährige der "tz" und ergänzte: "Ich möchte sicherstellen, dass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden, was mit dem Geld passiert, wo Löcher gestopft werden, was in die Mannschaft gesteckt wird."

Löwen-Präsident Dieter Schneider hatte Ismaik zuletzt hart attackiert und ihm vorgeworfen, unseriös wirtschaften zu wollen: "Wenn es nach dem Investor ginge, wären wir in kürzester Zeit verschuldeter als je zuvor."

Ismaik, der die Löwen im Mai mit einer Geldspritze von 18 Millionen Euro vor der Insolvenz gerettet hat, will bis zu 30 weitere Millionen Euro in den TSV 1860 investieren. Er bevorzugt allerdings ein Darlehenmodell statt einer vom Verein favorisierten Lösung mit einer Beteiligung an möglichen Transfererlösen.

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