Manager Wolf Werner von Fortuna Düsseldorf hat scharfe Kritik an Eintracht Frankfurts Trainer Armin Veh geäußert.

Veh bringe vor dem Spitzenspiel am kommenden Montag (20.15 Uhr/LIGA total! und SPORT1) in Düsseldorf "unnötig Zündstoff" rein, sagte Werner der "Bild" und dem "Express": "Und das bei der brisanten Fanszene in Frankfurt. Er sorgt für eine sehr kritische Situation. Ich halte diese Aussagen mit Blick auf die jüngsten Fangeschichten bei der Eintracht für unverantwortlich. Hier wird Brisanz reingetragen, die dem Sport vollkommen abträglich ist."

Veh hatte Fortunas Routinier Sascha Rösler wegen "Fallsucht" kritisiert.

Schon beim letzten Spiel beim FC Ingolstadt habe der Gegner Rösler "aus dem Stadion schießen" wollen, so Werner: "Das sind alles Auswirkungen, die auf unfaire Aussagen von Verantwortlichen anderer Mannschaften erfolgen. Und die Schiris lassen sich inzwischen durch das ganze Gerede beeinflussen, das bringt mich auf die Palme." Vehs Kritik zeige aber auch, "dass sie Schiss vor uns haben".

Der 34 Jahre alte Rösler äußerte sich dagegen gelassen. "Ich werde mich in meinem Alter sicher nicht mehr groß ändern. Es geht jetzt in die heiße Phase, da ist doch klar, dass Frankfurt Giftpfeile schießt", sagte er.

Rösler ist der Überzeugung, dass Eintracht-Trainer Veh vor dem Spitzenspiel `Nebenkriegsschauplätze aufbauen" und damit die Fortuna aus dem Rhythmus bringen will. Düsseldorfs Trainer Norbert Meier fühlt sich unterdessen an seine Zeit als Profi von Werder Bremen erinnert. `Immer, wenn die Bayern zu uns an die Weser mussten, konnte man sicher sein, dass einige Tage zuvor etwas Provokantes aus München kam", sagte Meier.

Veh, der mit er Eintracht einen Zähler hinter der Fortuna auf Platz zwei liegt, hatte gesagt: `Es geht mir auf den Keks, dass es da einen Spieler gibt, der so theatralisch ist. Das hat mit Fußball nichts zu tun. Zehn Elfmeter sprechen für sich. So schnell, wie die teilweise fallen, brauchen wir einen wirklich guten Schiedsrichter."

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