Die Verantwortlichen von Dynamo Dresden hoffen weiter auf eine Aufhebung des Urteils zum Ausschluss aus dem DFB-Pokal in der kommenden Saison.

"Wir versuchen, das Strafmaß in dieser Form aufzuheben. Wir wollen keinesfalls etwas beschönigen, und wir wissen, dass es eine Strafe geben muss", sagte Dresdens Vereinspräsident Andreas Ritter bei einer Pressekonferenz am Mittwoch:

"Aber wir wünschen uns einfach ein besseres Augenmaß bei diesem Urteil. Wir fahren mit guten Hoffnungen nach Frankfurt."

Am Donnerstag kommt es vor dem DFB-Sportgericht zu einer Berufungsverhandlung, bei der erneut die Vorfälle um das Spiel der zweiten Pokalrunde bei Borussia Dortmund (0:2) am 25. Oktober 2011 behandelt werden.

In einem ersten Urteil hatte der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) beantragt, die Sachsen in der nächsten Spielzeit aus dem Pokalwettbewerb zu verbannen.

Dresdner Hooligans hatten im Dortmunder Stadion randaliert und zwei Polizisten verletzt. Außerdem waren bei den Vorfällen 15 Personen festgenommen worden.

Vertreten wird der achtmalige DDR-Meister in Frankfurt von Rechtsanwalt Christoph Schickhardt.

"Es muss ein angemessenes Urteil geben. Wir wehren uns gegen den Schuldspruch und das Strafmaß", sagte Schickhardt.

Die jetzige Bestrafung würde wenig Sinn haben und außerdem nicht die Übeltäter bestrafen. Auch die finanziellen Folgen die ein Ausschluss hätte, seien nicht verhältnismäßig, sagte Schickhardt.

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