Eintracht Frankfurt ist in den Sonntag-Spielen der Zweiten Bundesliga der große Verlierer gewesen.

Der Bundesliga-Absteiger verpasste durch seine dritte Saisonniederlage mit 2:4 (2:2) im Spitzenspiel beim Überraschungsteam SC Paderborn die Rückkehr an die Tabellenspitze und könnte am Montag sogar auf den Relegationsplatz zurückfallen.

Der Sturz von Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth, der am Samstag 6:2 gegen den VfL Bochum gewonnen hatte, misslang auch Frankfurts Mitabsteiger FC St. Pauli durch die Nullnummer im Nordderby mit Zweitliga-Rückkehrer Eintracht Braunschweig.

Grund zur Freude dagegen hatte Eintrachts Lokalrivale FSV Frankfurt nach dem Sprung aus der Abstiegszone ins mittlere Tabellendrittel durch den 2:1 (2:0)-Erfolg im Kellerduell mit dem neuen Tabellenvorletzten Karlsruher SC.

Eintracht Frankfurt glich Paderborns schnelle 2:0-Führung durch Nick Proschwitz (6.) und Mehmet Kara (18.) zwar noch vor der Pause durch Benjamin Köhler (26.) und Alexander Meier (42.) aus.

Doch im zweiten Durchgang machten Lukas Rupp (58.) und Jens Wemmer (64.) den Erfolg der Ostwestfalen, die vorübergehend auf Platz vier punktgleich mit den zweitplatzierten Hessen und St. Pauli vorrückten, perfekt.

Für St. Pauli bedeutete das torlose Remis gegen Braunschweig einen Dämpfer im Aufstiegsrennen.

Dabei waren die Hanseaten lange überlegen, konnten aus ihren Spielanteilen und dem Chancenplus gegenüber den Gästen aber kein Kapital schlagen.

Karlsruhe präsentierte sich im Abstiegs-Derby beim FSV Frankfurt einmal mehr nicht zweitligareif.

Treffer von Ilian Micanski (33.) und Samil Cinaz (43.) bedeuteten schon im ersten Durchgang die Entscheidung zugunsten der Platzherren. Der Anschlusstreffer der Gäste durch Simon Zoller 18 Minuten vor dem Abpfiff war nur noch Ergebniskosmetik.

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