Trotz hoher Einnahmeverluste wird Jahn Regensburg sein "Jahrhundertspiel" im DFB-Pokal gegen Bayern München nun doch im heimischen Stadion austragen.

Der Verein entschied sich am Freitag "nach langem Abwägen vielfältiger Faktoren" gegen einen Umzug in die WM-Arena nach Nürnberg.

"Der SSV Jahn ist sich seiner Verantwortung gegenüber der Stadt, der Region und seinen Fans bewusst und ist stolz darauf, die Stadt Regensburg vor einem Millionenpublikum live in der ARD präsentieren zu können", sagte Jahns kaufmännischer Geschäftsführer Johannes Baumeister:

"Wir erhoffen uns durch diese Entscheidung einen weiteren Schulterschluss zwischen der Region und dem Verein."

Das baufällige Jahn-Stadion bietet lediglich Platz für 12.000 Zuschauer. Die Arena Nürnberg weist eine Kapazität von knapp 50.000 auf.

Der Zweitliga-Aufsteiger empfängt den deutschen Rekordmeister in der ersten Pokalrunde am 20. August (20.30 Uhr).

Um die Verluste einigermaßen in Grenzen zu halten, erhöht der SSV die Eintrittspreise im Vergleich zu den Zweitligaspielen.

Der Vorverkauf für Mitglieder und Dauerkarteninhaber startet am 23. Juli, der freie Verkauf beginnt am 30. Juli - sollte es dann überhaupt noch Tickets geben.

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