Kapitän Torsten Mattuschka vom Zweitligisten Union Berlin hat in einer Ansprache an die Fans keine Kritik an der Verwendung von Pyrotechnik, Rauchbomben und Böllern geübt.

Ausgerechnet vor dem brisanten Hauptstadtderby gegen Hertha BSC (1:2) sorgte der Mittelfeldspieler mit der obligatorischen Fairness-Rede für Wirbel.

Zwar verurteilte der 31-Jährige, stellvertretend für den gesamten Verein, jegliche Form von Rassismus, Diskriminierung und Gewalt.

Eine Distanzierung von der als gefährlich eingestuften Pyrotechnik blieb jedoch aus. Obwohl es laut der DFL in den Standardtext gehört.

"Es gab Vorschläge der DFL oder man konnte eine eigene Ansprache wählen. Eine, die sich auf das eigene Publikum bezieht", sagte Union-Sprecher Christian Arbeit.

Die Eisernen hatten in ihrer Version den Fokus auf die Stehplätze gelegt. Allerdings sprachen sie sich nicht gegen Pyrotechnik aus, sondern treten seit längerer Zeit für deren kontrollierte Legalisierung ein.

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