Für Zweitligist 1. FC Kaiserslautern war die vergangene Bundesliga-Abstiegssaison immerhin wirtschaftlich ein Erfolg.

Die Pfälzer verbuchten für die Spielzeit 2011/12 einen Jahresüberschuss von 3,242 Millionen Euro und konnten damit erstmals seit der Saison 2008/09 ihr Eigenkapital wieder in den positiven Bereich auf 81.000 Euro bringen.

"Dieses Ergebnis ist ein Meilenstein in der Entwicklung unseres Vereins", sagte Finanzvorstand Fritz Grünewalt: "Der Verein hatte sich die wirtschaftliche Konsolidierung weiterhin zum Ziel gesetzt. Wir setzen weiter auf Planungssicherheit und werden diesen Weg weitergehen, den FCK nachhaltig wettbewerbsfähig im bezahlten Fußball zu positionieren."

Der Umsatz (50,951 Millionen Euro) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Prozent.Das positive Ergebnis sei durch "seriöses Wirtschaften und das Ausgestalten leistungsorientierter Verträge aufseiten der Lizenzspielerabteilung sowie aller Angestellten in der Verwaltung" erreicht worden, sagte Grünewalt.

Für die Saison 2012/13 plant der Verein mit allerdings mit einem negativen Ergebnis. Für die "wirtschaftliche Konsolidierung" werde es daher "weiter von Bedeutung sein, das strikte Liquiditäts- und Kostenmanagement mit leistungsorientierten Verträgen weiter voranzutreiben", teilten die "Roten Teufel" mit. Dabei helfen soll die verstärkte Investition in den Nachwuchs.

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