Benjamin Lauth vom Zweitligisten 1860 München droht nach seinem Ellbogenschlag gegen Marcel Reichwein vom VfR Aalen eine Sperre.

Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Montag mitteilte, hat der Kontrollausschuss des DFB ein Ermittlungsverfahren gegen Lauth eingeleitet. Lauth steht im Verdacht, sich in der Begegnung am vergangenen Freitag (1:1) einer Tätlichkeit in der Form eines krass sportwidrigen Verhaltens schuldig gemacht zu haben.

Lauth betonte jedoch, unschuldig zu sein. "Das war nicht sehr geschickt von mir, aber sicher keine Absicht. Ich wollte ihn nicht mit dem Ellenbogen über den Haufen rennen", sagte er.

Der Vorfall ereignete sich in der 38. Minute, als Lauth mit dem linken Ellbogen Reichweins Gesicht traf. Schiedsrichter Tobias Stieler hatte dies übersehen, der Kontrollausschuss kann deshalb nachträglich ermitteln - und tut dies nun. Beide Spieler wurden zu Stellungnahmen aufgefordert. Liegen diese vor, wird der Kontrollausschuss über das weitere Vorgehen entscheiden.