Nach 1860 München hat auch Lothar Matthäus Verhandlungen dementiert. "Es hat keine Gespräche gegeben. Da ist nichts dran", sagte der deutsche Rekord-Nationalspieler "Sky".

Fast wortgleich hatte sich zuvor 1860-Geschäftsführer Robert Schäfer geäußert: "Da ist überhaupt nichts dran."

Nach SPORT1-Informationen gab es hingegen in der vergangenen Woche erste Kontakte der Verantwortlichen des Zweitligisten mit Matthäus.

Der ehemalige Weltstar würde den Münchnern demnach offenbar - was die Gehaltsvorstellungen angeht - entgegenkommen.

Zuvor hatte am Freitag Sven Göran Eriksson, Wunschkandidat von Investor Hasan Ismaik, den "Löwen" abgesagt.

Nach einem vorangegangenen Zerwürfnis mit Präsident Dieter Schneider hatte der Deutsche Meister von 1966 eine Doppellösung mit Trainer Alexander Schmidt und Eriksson akzeptiert.

Aber nach Gesprächen mit Geschäftsführer Robert Schäfer erteilte der Schwede 1860 schließlich eine Absage.

Matthäus stand schon einmal kurz vor einem Engagement beim Lokalrivalen des FC Bayern, doch damals konnte sich Sportdirektor Miki Stevic vereinsintern nicht durchsetzen.

Sein letzter Trainerjob war die Tätigkeit als Nationaltrainer Bulgariens. Dort wurde der 51-Jährige im September 2011 entlassen.

Der Weltmeister von 1990 hatte zuletzt ein Angebot des spanischen Erstligisten RCD Mallorca abgelehnt.

Matthäus hatte immer wieder betont, dass er sich eine Trainertätigkeit in Deutschland wünsche.

"Mein nächster Schuss muss sitzen, deshalb warte ich ab, bis endlich das richtige Angebot für mich kommt", hatte er zuletzt erklärt.

x
Bitte bewerten Sie diesen Artikel