Sportdirektor Thomas Linke vom FC Ingolstadt hat die jüngste Kritik an Trainer Tomas Oral mit deftigen Worten zurückgewiesen.

"Genau genommen empfinde ich es als eine Unverschämtheit, wenn ich sehe, wie schnell in Ingolstadt auf den Trainer losgegangen wird", sagte der 43 Jahre alte Manager dem "Donaukurier". Anders, als zuletzt berichtet, gebe es "kein Problem" zwischen Coach und Mannschaft.

Der FCI, von einigen Experten vor der Saison als Aufstiegsanwärter gehandelt, ist nach nur einem Sieg in den vergangenen sieben Spielen auf Rang zehn zurückgefallen.

"Ich halte es weiterhin für richtig, dass wir diese Saison als Jahr der Konsolidierung ausgegeben haben", sagte Linke: "Unser Ziel, die 40 Punkte, haben wir weiterhin fest im Blick."

Ingolstadt hat nach 27 Spieltagen 35 Zähler auf dem Konto. Linke erwartet jedoch, dass sich von nun an "jeder Spieler den Arsch aufreißt".

Der frühere Nationalspieler gab zu, der Klub sei derzeit "selbst unzufrieden, weil wir es vielleicht unbewusst etwas haben schleifen lassen.

Aber wir steuern ja gerade gegen." Orals Mannschaft sei in den jüngsten Spielen "vom Kopf her nicht mehr bereit" gewesen, "die vollen hundert Prozent einzubringen. Dann hat man in dieser Liga kaum noch eine Chance, ein Spiel zu gewinnen."

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