Hertha BSC plant für den Fall der Rückkehr in die Bundesliga am Sonntag keine Aufstiegsfeier im Olympiastadion. Nach dem Punktverlust des 1. FC Kaiserslautern am Montagabend bei Erzgebirge Aue (1:1) kann der Hauptstadt-Klub am Wochenende im Heimspiel gegen den SV Sandhausen (13.30 Uhr) den Sprung ins Oberhaus nach einem Jahr Abstinenz perfekt machen.

"Gefeiert wird bei uns definitiv erst nach dem letzten Heimspiel gegen Energie Cottbus. Bis dahin werde ich, auch aus Respekt vor unseren Gegnern in der Liga, natürlich überhaupt nicht zulassen, dass in meiner Mannschaft irgendeiner nachlässig wird", sagte Herthas Trainer Jos Luhukay.

Die alte Dame liegt vor dem 30. Spieltag mit 63 Punkten an der Tabellenspitze und will sich in den letzten Spielen den Zweitliga-Titel sichern.

Luhukay: "Wenn wir es am Sonntag geschafft haben sollten, dann ist das erstmal nur ein Etappenziel. In den restlichen Spielen geht es für uns dann darum, Platz eins zu sichern und Meister zu werden."

Sollten die Berliner die Rückkehr ins Oberhaus tatsächlich schaffen, wird es im Stadion direkt nach dem Abpfiff Jubelszenen geben.

Ein Platzsturm der Fans soll aber auf jeden Fall vermieden werden, da der Rasen in diesem Jahr für das DFB-Pokalfinale am 1. Juni nicht ausgetauscht wird.

Bei der Hertha herrschte am Dienstag Freude darüber, dass der Aufstieg nun mit den eigenen Fans im Olympiastadion perfekt gemacht werden kann.

"Wir freuen uns sehr darüber, dass wir am Sonntag in unserem Heimspiel unser großes Ziel, den Aufstieg, erreichen können. Wir hoffen, dass uns dabei viele, viele Fans unterstützen werden", sagte Luhukay.

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