Zweitligist VfR Aalen bangt angeblich ernsthaft um seine Lizenz für die kommende Saison. Nach Informationen der "Schwäbischen Post" muss der Aufsteiger bis zum 23. Mai eine Bürgschaft von sechs Millionen Euro nachweisen, um die Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) zu erfüllen.

"Wenn wir dieses Geld nicht zusammen bekommen, dann wird der VfR Aalen in der nächsten Saison wieder in der Oberliga spielen", wird Klubpräsident Berndt-Ulrich Scholz zitiert. Wenn es nicht gelänge, "unsere Wirtschaft davon zu überzeugen, dass dieses Geld für die Region wichtig ist, dann geht es nicht mehr".

In der Zweitliga-Tabelle liegt Aalen nach dem 3:0-Sieg am Freitagabend gegen Union Berlin auf Rang neun, elf Punkte vor dem Relegationsplatz, 16 Zähler vor einem Abstiegsplatz.

Nachdem der Verein vor fünf Wochen seinen Trikotsponsor verloren hatte, übernahm Scholz schon eine Bürgschaft in Höhe von drei Millionen Euro. "Das war das, was ich gerade noch verkraften kann."

Bis zum 23. Mai muss der VfR die DFL außerdem davon überzeugen, dass der Klub den geforderten Stadionausbau stemmen kann. Scholz erklärte, bislang sei er bei der DFL mit seiner Bitte gescheitert, den Ausbau des nur 13.251 Zuschauer fassenden Stadions auf die verlangten 15.000 Plätze um ein Jahr verschieben zu dürfen.

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