Stefan Kuntz hat die Kritik des entlassenen Trainers Franco Foda zurückgewiesen und darauf gelassen reagiert.

"Diese Äußerungen kommen wohl aus der Enttäuschung heraus. Da muss jeder wissen, was er für richtig hält", sagte der Klubchef des 1. FC Kaiserslautern bei SPORT1 unmittelbar vor der Partie der Pfälzer gegen Energie Cottbus.

Und ergänzte: "Ich finde es unnötig. Manchmal tun so eigene Gedanken in der Öffentlichkeit eigentlich gar nichts zu Sache."

Foda hatte nach seinem Aus beim Zweitligisten im SPORT1-Interview schwere Vorwürfe gegen Kuntz und die FCK-Vereinsführung erhoben.

"Nach dem 0:4 in Aalen hatte Stefan Kuntz mir mitgeteilt, dass in der Woche danach alles normal weiterläuft, also bin ich davon ausgegangen gegen Cottbus auf der Bank zu sitzen. Es war wirklich überraschend, dass es zur Trennung kam", hatte Fofa erklärt.

Kuntz bestreitet diese Aussage: "Mein Original-Kommentar war, dass wir nach dem Cottbus die Woche angehen und sich erst mal nichts ändert. Ich glaube, dass jeder wissen muss, was er aus der Enttäuschung heraus für richtig hält. Wir wünschen Franco natürlich alles Gute."

Foda hat die Trennung nach eigener Aussage jedoch noch nicht verarbeitet:

"Man kann sich im Fußball immer von einem Trainer trennen, aus welchen Gründen auch immer", so der 47-Jährige.

"Eine Trennung sollte immer mit Respekt, Stil und Anstand vollzogen werden, zumal auch noch alle Chancen auf die Saisonziele da waren. Das war leider nicht der Fall und daher bin ich sehr enttäuscht."

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